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Rosina Rottmann-Börner

Gymnasiallehrerin i. R.
Tel.: 08261 5872
Fax: 08261/ 399428
rosina.rottmann-boerneroedp.de
Fraktionsvorsitzende
Kreisausschuss
Schul-, Kultur- und Sportausschuss
Jugendhilfeausschuss
Zweckverband Gymnasium Türkheim (1. Stv.)
Beirat für Nahverkehr und Mobilität (1. Stv.)
LAG Kneippland Unterallgäu

Ludwig Filser

Landwirt
Griesweg 2
Frankenhofen
Tel.: 08247 2604
ludwig.filseroedp.de
Bauausschuss
Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus

Christian Fröhlich

Lachen
Tel. 08332 925280
Christian.Froehlichoedp.de
Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz
Ausschuss für Personal und Soziales
Beirat für Nahverkehr und Mobilität
Beirat für Alten- und Seniorenbereich
LAG Kneippland Unterallgäu (1. Stv.)

Klinikverbund Allgäu – ein Jahr nach der Fusion (Statement der ÖDP/BfU-Fraktion, Anfrage MZ/J. Stoll, 22.12.2020)

- Es ist sehr bedauernswert, dass Chefarzt Dr. Eßlinger seine Kündigung ausgesprochen hat. Damit verliert der Klinikverbund einen erfahrenen, sehr versierten Spezialisten im Bereich der Orthopädie, zumal das geplante Medizinkonzept besagt, das Krankenhaus Ottobeuren zu einem orthopädischen Schwerpunkt auszurichten.

- Uns ist nicht bekannt, dass die Stimmung bei der Belegschaft nicht die beste sein soll. Alle Beschäftigten wurden vertraglich übernommen, sodass oft "unkonkrete" Zukunftsängste diesbezüglich wohl nicht begründet sind, da damit eine berufliche Sicherheit gewährleistet ist. Neuerungen und Entscheidungen, die Veränderungen implizieren, sind in jedem Betrieb von Zeit zu Zeit nötig. Auch wenn keine Fusion zum Klinikverbund vollzogen worden wäre oder eine Fusion mit Memmingen stattgefunden hätte, hätten Entscheidungen der Geschäftsführung v.a. im Bereich Schwerpunktsetzung bzgl. eines neuen Medizinkonzepts u.ä. Manches oder Vieles verändert.

- Bzgl. der Veränderungen im Laborbereich sind, unseres Erachtens, noch viele (interne) Fragen offen. Somit können wir dazu nichts sagen.

- Es besteht kein SANA-Management. Herr Ruland, den wir sowohl menschlich wie auch fachlich sehr schätzen, wurde von SANA "eingekauft", er ist Geschäftsführer des Klinikverbundes. Durch dieses Konstrukt kommt der Klinikverbund in den vorteilhaften Genuss, bei Fortbildungsmaßnahmen, Akquise von Fachkräften, Einkaufsbedingungen u.v.a. auf SANA-Beziehungen zurückgreifen zu können.

- Wir sehen es nicht so, dass der Landkreis es wohlwollend akzeptiert hat, auftretende Defizite zu begleichen - er MUSS es!!! Trotzdem war auch die Geschäftsführung der Unterallgäuer Kliniken unter Herrn Franz Huber immer darauf bedacht, diese Defizite so gering wie möglich zu halten. Auf Grund der gesetzlichen Vorgaben ist es in der öffentlichen Gesundheitsversorgung kaum möglich, ein derartiges Unternehmen "auf Gewinn zu trimmen". Angesichts der geplanten enormen Investitionen (ca 70 Millionen) sowohl in Mindelheim als auch in Ottobeuren, kann man auch kaum diese Formulierung verwenden.

- Von einem "Gewinn" zu sprechen, ist im Bereich der Gesundheitsversorgung, die in öffentlicher Hand liegt (Landkreise UA, OA, Stadt Kempten), nicht zielführend. Es geht darum, wirtschaftlich zu arbeiten, auch im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben sowie der Vorgaben durch die Krankenkassen. Der Klinikverbund Allgäu ist nicht in privater Hand!

- Bei der neuen, veränderten Überplanung des Krankenhausgeländes in Mindelheim ist zudem vorgesehen, den derzeitigen Küchentrakt in seiner Funktion bestehen zu lassen. Somit ist dieses bisher belastende Thema für die Küchenbeschäftigten nicht mehr gegeben.

- Noch einige Sätze zu möglichen Alternativen zu der vollzogenen Fusion, die wir uneingeschränkt befürworten, weil damit die Gesundheitsversorgung in der Region erhalten bleibt.

* Alleinstellung (Mindelheim + Ottobeuren) hätte langfristig wohl zu einer großen Einschränkung im medizinischen Bereich geführt, weil Fachkräfte eher auf Zukunftssicherheit, Bezahlung, Aufstiegschancen etc achten, was ein kleines Haus nicht gewähren kann. Möglicherweise hätte auch Ottobeuren geschlossen oder zu einem z.B. Ärztehaus umgestaltet werden müssen.

* Die Fusion mit MM wäre sicher naheliegend gewesen, scheiterte aber nach 10-12 Jahren Verhandlungen, in welche Fraktionssprecherin Rosina Rottmann-Börner durchwegs eingebunden war, weil MM (wer auch immer) dazu nicht bereit war.

Verabschiedung von Thomas Frommel - Zu Besuch bei den württembergischen Nachbarn in Leutkirch

Mit einem halben Jahr Verspätung konnte die Kreistagsfraktion endlich ihren schon im März geplanten Ausflug durchführen. Verursacher war wie bei so vielem anderen "Covid-19". Durch das Kommunalwahlergebnis vom März ist die Fraktion zwischenzeitlich leider von vier auf drei Vertreter geschrumpft. Daher diente die Reise nach Leutkirch auch zur Verabschiedung unseres langjährigen Fraktionsmitglieds Thomas Frommel. Als ÖDP-Fraktion war von vornherein klar, dass die klimafreundliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen soll.

Nach der Bahnfahrt stand zunächst ein Besuch auf dem Bauernmarkt in Leutkirch an. Dabei kam es zu der Begegnung, verbunden mit einem kurzen Plausch, mit Gottfried Härle, dem Chef der Härle-Brauerei. Selbige war anschließend das Ziel der "Alt"-Fraktion, selbstverständlich mit Einkehr im Biergarten des Brauereigasthofs.

Die ursprünglich beim Ausflug angedachten Besuchsthemen Mobilitätskonzept, Gemeinwohlökonomie und Brauereibesichtigung mussten leider auf das nächste Mal verschoben werden. Dazu sollen auch ÖDP-Vertreter aus Stadt- und Kreistag der schwäbischen Nachbar-Region eingeladen werden.

Der Tag war gefüllt mit Eindrücken, Gesprächen und einem gemeinsamen Mittagessen als Abschluss der langjährigen Zusammenarbeit.

Wir wünschen Thomas Frommel alles Gute für seine Zukunft verbunden mit großem und herzlichem Dank für die wertvolle Fraktionsarbeit in den letzten 18 Jahren!

Lachen hilft jetzt seit zwei Jahren! - Vorstandschaft für weitere zwei Jahre bestätigt

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung konnte der Nachbarschaftsverein den zweiten Geburtstag feiern. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Neuwahl der Vorstandschaft erforderlich. Wie 1. Vorstand und Kreisrat Christian Fröhlich mitteilt, waren erfreulicherweise alle Personen bereit sich für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren zur Verfügung zu stellen. Seit Gründung hat der Nachbarschaftsverein unter dem Motto "Lachen hilft in Haus und Garten" die Lebensqualität hilfsbedürftiger Menschen in der Gemeinde Lachen verbessert. So übernehmen hilfsbereite Mitglieder des Vereins Aufgaben in und um das Haus, die vom Bewohner nicht mehr erledigt werden können. Mit "Lachen hilft mobil zu bleiben" werden Fahrten zum Arzt,
Therapieterminen oder Besorgungen ermöglicht. Im April 2019 kam mit dem offenen Mittagstisch ein weiteres, erfolgreiches Angebot dazu. Im Wechsel mit dem "Hoigata" findet dieser im Vereinshaus statt. Dies konnte 1. Vorsitzender Fröhlich bei seinem Rechenschaftsbericht hervorheben. Dabei dankte er Feuerwehr, den Schmittbach Musikanten und der Chorgemeinschaft Lachen e.V. für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten und für ihren Beitrag zur wichtigen, generationenübergreifenden Begegnungsmöglichkeit im Dorf. Abgerundet
wird das Angebot durch einen "Strickkreis" sowie die "Nähwerkstatt Fadenglücklich". Von Schatzmeister Harry Steinkühler erfuhren die Gäste und Mitglieder neben dem Kassenstand, dass im Jahr 2019 knapp 2.000 km an Fahrtleistungen und 170 Leistungsstunden zusammen gekommen sind. Im Rahmen der Fördermaßnahme im Projekt "Unterstützung Bürgerengagement" der Lokalen Aktionsgruppe Kneippland Unterallgäu konnte erforderliches Inventar für den Mittagstisch in Form von Geschirr und Tellerwärmer beschafft werden. Den
über die Förderung hinausgehenden Anteil konnten wir über zahlreiche Spenden von örtlichen Vereinen, Firmen und Privatpersonen decken teilt 2. Vorsitzende Gertrud Lorenz mit. Eine wertvolle Unterstützung bekommt Lachen hilft durch die Koordination und Arbeit der Quartiersmanagerin Gertud Endres als Mitarbeiterin der Gemeinde Lachen

Jahresabschluss 2019 im Kreistag Unterallgäu - Landrat Weirather überreicht letztmalig Geschenke

Bei der Jahresabschluss-Sitzung des Kreistags durfte Rosina Rottmann-Börner für die Fraktion wieder Geschenke des Landrats entgegennehmen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit während des Geschäftsjahres wurde damit zusätzlich honoriert und von dankenden Worten begleitet. Für Landrat Hans-Joachim Weirather war dies die letzte Weihnachtsfeier in seiner Amtsperiode.

Landkreis – Mobilität, Flexibus in Babenhausen und Boos

Kreisrätin Rosina Rottmann-Börner und Kreisrat Christian Fröhlich freuen sich über die Inbetriebnahme der dritten Knotenlinie


Am frühen Morgen des 12.11.2019 wurden bereits die ersten Fahrgäste befördert. Erst danach fanden in den Mittagsstunden die Feierlichkeiten zur offiziellen Inbetriebnahme vom Flexibus auf dem Betriebsgelände der Firma Brandner in Babenhausen statt. Die ÖDP-Vertreter waren natürlich vor Ort und ließen es sich nicht nehmen dieser Aufwertung des ÖPNV beizuwohnen. Attraktiv an dem neuen Angebot für elf Gemeinden ist die individuelle Mobilitätslösung ohne festen Fahrplan. Es handelt sich hier um die dritte Knotenlinie im Landkreis. Gemeinsame Anstrengungen der Kommunen und des Landratsamtes sorgen für das Vorhandensein der nutzbringenden Zusatzmöglichkeit zur umweltschonenden Fortbewegung.

Landkreis – Natur und Umwelt, Dialogangebot von Landkreis an Fridays-for-Future

Seit geraumer Zeit machen Schülerinnen und Schüler mit Kundgebungen und Demonstrationen auf die bestehende Klimaschutzproblematik aufmerksam. Am 29.11.2019 findet auch in Mindelheim wieder eine diesbezügliche Veranstaltung statt. Durch einen Antrag der Kreistagsfraktion von ÖDP und Bürger für die Umwelt angeregt, wird es im Anschluss ein Dialogangebot zwischen den Aktivisten und der Landkreisverwaltung geben. Zudem sind politische Vertreter aller Fraktionen eingeladen diesem Austausch beizuwohnen. ÖDP-Kreisrat Christian Fröhlich begrüßt das Angebot von Landrat Hans-Joachim Weirather (FW), das eine weitgreifende Vorreiterrolle des Landkreises darstellt. Ziel des Fridays for Future-Dialogs sind künftige Planungen und die detaillierte Mitwirkung der diversen Aktivisten dabei. Selbstverständlich wird der Termin auch genutzt um die bereits getätigten Landkreisaktivitäten aufzuzeigen, so ÖDP-Vertreter Fröhlich. Zusammenfassend ist es eine gute Gelegenheit der lokalen Akteure, ihre Sicht der Dinge und ihre "Sorgen um das Klima" zu erläutern.

Auf den Spuren des europäischen Gedankens - Kreistagsfraktion vollzählig bei Informationsfahrt im Partnerlandkreis Gostyn dabei

Unsere Kreistagsfraktion (Rosina Rottmann-Börner, Christian Fröhlich, Ludwig Filser und Thomas Frommel) besuchte den polnischen Partnerlandkreis Gostyn. Vorher fand noch ein Kurzaufenthalt in Breslau statt. Hier wurde die historische Altstadt und die monumentalen Gebäude um den "Großen Ring" (Marktplatz) eingehend besichtigt.
Seit November 2001 besteht bereits eine Partnerschaft zwischen den Landkreisen Gostyn und dem Unterallgäu. Was 1987 mit der Idee begann polnischen Schülern ein Praktikum auf bayerischen Höfen zu vermitteln, hat sich zwischenzeitlich zu einer freundschaftlichen Partnerschaft entwickelt. Initiiert durch den damaligen Kreisrat Hans Kölbl sind zwischenzeitlich nicht nur mehrere Schulpatenschaften entstanden, auch die Verwaltungen der beiden Landkreise tauschen sich bei gegenseitigen Hospitationen aus.
Vor drei Jahren besuchte eine Delegation unseren Landkreis Unterallgäu und nun am Ende der jetzigen Kreistagsperiode erfolgt der längst erwartete Gegenbesuch. Um den Gedanken Europa richtig zu leben, hat sich die gesamte ÖDP-Kreistagsfraktion, als einzig vollzählige, für diese Informationsfahrt auf den Weg gemacht.
Die Reiseplanung sah zunächst eine Anreise über Breslau vor, dort konnte die viertgrößte polnische Stadt kennengelernt werden. In dieser schlesischen Stadt sind zwischenzeitlich mehr Studenten anzutreffen wie in München. Von den 640.000 Einwohnern sind über 100.000 Studenten, was Breslau sehr jung erscheinen lässt. Wichtig war dieser Zwischenstopp um sich ein Bild von der polnischen Geschichte zu machen.
Das eigentliche Ziel der Reise liegt jedoch in der Woiwodschaft Wielopolska (Großpolen). Unsere Bundesländer sind mit der polnischen Woiwodschaft gleich zu setzen. Die Selbstverwaltung im Sinne eines Bezirkes kennt man in Polen nicht. Ansonsten gelten fast die gleichen Aufgaben für die Landkreise, wobei es diese Gebietsstruktur in Polen erst wieder seit 1999 existiert. Gesellschaftlich war unter dem Motto „Essen-Zusammensein-Tanzen“ ein Abendessen unter den Kreisräten auf dem Programm, dabei feierten die mitgereisten Kreisräte mit den polnischen Kollegen die Freundschaft, Geschenke wurden ausgetauscht und mit Händen und Füßen wurde miteinander kommuniziert.


Kulturelle Vielfalt und musikalischer Hochgenuss

Das Biskupina-Brauchtum, die vielfältigen Kirchen zwischen Basilika Minor und Holzkirche und eine weltweit produzierende Kutschenfabrik zählen zu den weiteren Ereignissen der Informationsfahrt. Nach dem Besuch des Festivals „Musika Sacromontana“ und der heiligen Messe in der Basilika auf dem „heiligen Berg“ wurde herzlich Abschied genommen und auf Wiedersehen gesagt.

Landkreis Unterallgäu setzt das Volksbegehren zum Artenschutz beispielhaft um

Bei der jüngsten Umweltausschusssitzung des Kreistags Unterallgäu zeigte sich Kreisrat Christian Fröhlich hocherfreut über die einstimmig beschlossene Umsetzung des Volksbegehrens „Artenschutz und Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen!“.

Zuvor sprach der ÖDP-Vertreter der Landkreisverwaltung seinen Dank für die diesbezüglich geleistetete Arbeit aus. Bei Ausgleichsflächen und Blumenwiesenflächen wird bereits einiges an Vorgaben umgesetzt, jetzt soll ein verändertes Mähkonzept erstellt werden. „Genau dies ist seitens der Landwirtschaft sehr intensiv an mich herangetragen worden. Wir haben nie den Affront gegen die Bauern gewollt, vielmehr geht es nur mit den Bauern, also nur uns allen!“ so Fröhlich. Die in drei Kategorien eingeteilten Maßnahmen umfassen die komplette Neuansaat, die ökologische Aufwertung bzw. Anreicherung und zuletzt das Mähen mit Flächenmähgerät und anschließendem Abräumen und Abfahren. Zunächst sollen dabei Erfahrungswerte gesammelt und hieraus weitere Möglichkeiten abgeleitet werden. Der gänzliche Verzicht auf das bisher bewährte Mulchen ist nicht realisierbar. Allerdings kann hier durchaus eine Reduzierung angestrebt werden. 

Weiterer Punkt bei der Sitzung waren die Ergebnisse der Klimawandelstudie für die beiden Landkreise Unterallgäu und Landsberg am Lech mit daraus resultierenden Workshopergebnissen von Experten. Außerdem wurde eingehendst über die Unterstützung von Umweltbildungsangeboten sowie das Biodiversitätsprojekt „Arche Noah Unterallgäu“, das den Schutz der bedrohten Arten gewährleisten soll, beraten.

Mit MdEP Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner bei landwirtschaftlicher Exkursion in Albishofen und beim abendlichen Vortrag in Memmingen

MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner an der Seite der bäuerlichen Landwirtschaft

"Die EU ist mit der Gießkanne aktiv. Die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Erst dann wirken die EU-Subventionen für eine naturverträgliche, gemeinwohlorientierte Landwirtschaft", stellt der ÖDP-Europa-Abgeordnete und Spitzenkandidat Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner fest. Beim Besuch auf dem Hof Kaiser in Albishofen diskutierte er eine vernünftige Fortentwicklung der EU-Landwirtschafts-Politik mit Friedrich und Ulrich Kaiser, die einen konventionellen Betrieb mit extensiver Bewirtschaftung Schwerpunkt Milchvieh-Weidehaltung betreiben. Gentechnisch veränderte Organismen, Futtermittel aus Übersee, bienenschädliche Pflanzenschutzmittel und Glyphosat werden nicht verwendet. Der Betrieb ist bienenfreundlich zertifiziert. Nach dem überaus interessanten Rundgang, an dem der EU-Abgeordnete, die ÖDP-Kreisräte Rosina Rottmann-Börner, Christian Fröhlich und Ludwig Filser, Bezirks-Vorsitzende Lucia Fischer sowie die Kreisvorsitzende Gabriela Schimmer-Göresz teilnahmen, schloss sich eine rege Diskussion an. Einzelne Forderungen des Bienen-Volksbegehrens wurden ebenso kritisch beleuchtet wie belastende Gesetze durch die EU, den Bund und das Land. Derzeit zahlt Brüssel seine Subventionen in zwei Säulen aus. 80 % der Subventionen werden an landwirtschaftliche Betriebe nach Fläche vergeben. Nur 20 % der Geldsummen werden für bestimmte Leistungen, z. B. Landschaftspflege vergeben. Flächen-Prämie bedeutet: Kleine, mittlere und große Betriebe werden je Hektar unterstützt mit der Folge, die Großen können "absahnen" und die Kleinen müssen aufgeben.

Prof. Dr. Buchner wies auf die Gefahren dieser Politik hin. "Alle reden vom Bienensterben und der massiven Abnahme der Artenvielfalt. Sollten die Vorschläge zur GAP in die Realität umgesetzt werden, wird das Artensterben noch zunehmen, ebenso wie die Verunreinigung des Grundwassers mit Nitraten. Auch der Klimawandel wird beschleunigt. Die kleinen und mittleren Betriebe werden immer mehr an den Rand gedrängt und zur Aufgabe gezwungen, während der Agrarindustrie der rote Teppich ausgerollt wird." Buchner hält es für unverantwortlich, dass die EU-Kommission weiterhin die industrielle Massenproduktion von Nahrungsmitteln unterstützen will und fordert das Ende der Massentierhaltung mit ihren negativen Begleiterscheinungen und die Hinführung hin zu ökologischen Lebensmitteln. Bauern brauchen für den Umstieg auf nachhaltige regionale Landwirtschaft nicht nur auf ihre Gemeinwohlleistungen abgestimmte finanzielle Hilfe, sondern auch die Unterstützung vom Verbraucher durch bewusstes Kaufverhalten. Nur gemeinsam kann eine Agrarwende gelingen, die Klima, Wasser und Böden schützt sowie die Artenvielfalt erhält.

Klaus Buchner dazu: "Massentierhaltung widerspricht den Werten unserer Gesellschaft. Sie treibt die Klimaerwärmung voran, zerstört unsere Böden und die Artenvielfalt, verschärft den Welthunger und die Wasserknappheit, verursacht Antibiotikaresistenzen und verletzt das Staatsziel des Tierschutzes." Er fordert einen Stopp des Kennzeichnungsdschungels und die Einführung eines EU-einheitlichen Siegels, das klar alle Haltungsformen auf den Fleischprodukten kennzeichnet. Er fordert ein Ende der tierquälerischen Transporte. Speziell das Thema multiresistente Keime und Antibiotikaresistenz liegt dem ÖDP-Abgeordneten am Herzen.

Ulrich Kaiser verwies auf die Sorge vieler Landwirte wegen der Betriebsgröße aufgeben zu müssen. Wachsen oder Weichen ist für die ÖDP kein Weg. Bäuerliche Familienbetriebe sind für ein gesundes System unverzichtbar. Deshalb versprach der ÖDP-Abgeordnete alles zu tun, um deren Situation zu verbessern. Eine Kampagne mit dem Titel www.agrarwende-jetzt.de wird in Kürze dazu gestartet.

Rosina Rottmann-Börner bei der Jahresschlusssitzung 2018 mit Landrat Weirather

Fraktionsarbeit - Gemütlicher Ausklang nach Sitzung der Fraktion ÖDP/Bürger für die Umwelt des Kreistages Unterallgäu

Bei der Sitzung am 01.12.2017 der Fraktion ÖDP/Bürger für die Umwelt wurde für die Kreistagssitzung am 11.12.2017 fleißig vorbereitet und gearbeitet. Im Anschluss lud die Fraktionsvorsitzende Rosina Rottmann-Börner zum After-Work vor dem Stamm-Fraktionslokal Café K ein. Zusammen mit den Kreisräten Frommel und Fröhlich gab es noch ein Getränk zum Ausklang an der Freiluftbar vor dem Café K, den winterlichen Temperaturen entsprechend mit wärmendem Inhalt.

Dankeschön des Landrats - Anerkennung für die wertvolle Zusammenarbeit während des Jahres 2017

Am Schluss der letzten Kreistagssitzung im Jahre 2017 bedankte sich Landrat Hans-Joachim Weirather für die Zusammenarbeit während des vergangenen Jahres und überreichte der Fraktionsvorsitzenden Rosina Rottmann-Börner dazu eine kleine Anerkennung in Geschenkform.

Lob und Tadel vom Bischof Nikolaus - Erkheimer Klausen besuchen den Kreistag

Wer liest den Unterallgäuer Kreisräten die Leviten? Wer lobt sie für ihr ehrenamtliches Engagement? Natürlich der Bischof Nikolaus. Mit lautem Glocken-Schellen besuchte er kürzlich begleitet von einer Abordnung der Erkheim Klausen mit Knecht Ruprechten und Bärbele die Kreistagssitzung.

Bischof Nikolaus begrüßte, dass der Landkreis alle weiterführenden Schulen saniert. Großes Lob gab es auch für die Entscheidung, die Kreuzung der Kreisstraßen MN 13 und MN 32 zwischen Lauben und Erkheim durch den Bau eines Kreisverkehrs sicherer zu machen. Auch dass der Landkreis dem Zweckverband Hochwasserschutz Günztal beigetreten ist, lobte Nikolaus und erwähnte mit einem Augenzwinkern, die Erkheimer Klausen seien keine guten Schwimmer. Nikolaus gefiel auch, dass dem Landkreis in vielen Studien eine hohe Lebensqualität zugeschrieben wird. Landrat Hans-Joachim Weirather sei außerdem sehr fleißig.

Nur die Kreisumlage, die war dem Bischof Nikolaus zu hoch.

Nachdem die Kreisräte noch "Lasst uns froh und munter sein" zum Besten gegeben hatten, bekam jeder ein Geschenk, natürlich auch die Fraktionsführerin der Unterallgäuer ÖDP, Rosina Rottmann-Börner.

Kleine Anerkennung für die wertvolle Zusammenarbeit während des Jahres 2015

Landrat Hans-Joachim Weirather überreichte bei der letzten Kreistagssitzung am 14.12.2015 ein kleines Geschenk an die Fraktionsvorsitzende Rosina Rottmann-Börner. Damit dankte er für die, oft nicht ganz einfache, Zusammenarbeit während des Jahres 2015 und übermittelte die besten Wünsche für das Weihnachtsfest sowie das Neue Jahr 2016.

Christian Fröhlich wird Nachfolger von Anton Stümpfl im Kreistag

In der jüngsten Sitzung des Kreistags Unterallgäu wurde Christian Fröhlich als Nachfolger von Anton Stümpfl vereidigt. Dieser hatte bereits im Oktober darum gebeten, ihn aus seinem Amt zu entlassen. Bericht hierzu siehe unter: http://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/OeDP-Kreisrat-Anton-Stuempfl-hoert-auf-id32360637.html

Wir gratulieren zu diesem wichtigen Amt und wünschen für die zukünftige Arbeit viel Erfolg!

Ehrung verdienter Kreistagsmitglieder

Bei der vergangenen Sitzung des Kreistags Unterallgäu wurden diverse Kreisräte für ihre langjährige Tätigkeit von Landrat Hans-Joachim Weirather geehrt. Unsere Rosina Rottmann-Börner erhielt dabei die Bronzene Ehrennadel für 18 Jahre Wirkung im kommunalpolitischen Idealismus. Herzlichen Glückwunsch dazu!