Pressemitteilung: Mehr Rat ins Rathaus

In Bad Wörishofen hat das Volksbegehren „Artenvielfalt“ zu Beginn des Jahres ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielt. Durch das lokale Aktionsbündnis aus verschiedenen Naturschutzverbänden und anderen Organisationen hat eine stattliche Anzahl an Engagierten dauerhaft zusammengefunden.

Bisher haben ökologische Themen in der vergangenen Wahlperiode nahezu keine Beachtung gefunden. 15 Personen aus dem Kreis der meist ehrenamtlich Engagierten haben von Lippenbekenntnissen genug, wollen selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Stadt übernehmen und haben sich am 04.12.2019 in einer Nominierungsversammlung offiziell für den Stadtrat aufstellen lassen. Sie sind zwischen 19 und 76 Jahren alt und haben Lebens- und Berufserfahrungen aus Selbständigkeit, Amtsleitungen in gehobenen Positionen über Personalverantwortung bis hin zur eigenen Landwirtschaft. Die ÖDP-Stadtratsliste kann mit einem starken Team und mit einer enormen Bandbreite aufwarten. Kernthemen der Kandidat*innen sind:

·        Bad Wörishofen klimaneutral und energieautark,

·        Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk,

·        Verkehrswende zugunsten Rad und Fußgänger,

·        lokale Umsetzung der Gesetzesvorgaben des „Volksbegehrens Artenvielfalt“,

·        ökologische Landwirtschaft und deren regionale Vermarktung,

·        Flächensparen insbesondere bei Bauvorhaben,

·        Etablierung eines öffentlichen Mitteilungsblattes,

·        Einrichtung eines Naturschutz-/Umweltbeirates mit verpflichtender Beteiligung an Entscheidungen zur Ökologie und zum Naturschutz,

·        Umsetzung geltender europäischer Richtlinien zum Schutz der Bevölkerung vor schädlichen Umwelteinflüssen,

·        Installation eines Tierschutzbeirates sowie

·        Umsetzung der Vereinbarungen zur „Fairtrade“-Stadt und

·        Einführung der Standards zur Gemeinwohlökonomie,

·        mehr Bürgerbeteiligung durch frühe Einbindung in Entscheidungen,

·        Bürgergutachten und Bürgerhaushalt.

Mit einem breiten Erfahrungsschatz im aktiven Naturschutz wissen viele der Listenkandidaten, wo in Bad Wörishofen der Schuh drückt … und hoffen auf eine breite Unterstützung durch die Bad Wörishofer Wählerinnen und Wähler.
Demokratie lebt nur durch eine breite Auswahl an Parteien. In den kommenden Wochen muss eine erste Hürde genommen werden: im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben müssen ab dem 18.12.2019 bis zum 03.02.2020 noch mindestens 180 Unterstützer*innen mit ihrem Ausweis aufs Rathaus gehen und sich eintragen lassen, um den Antritt einer neuen Stadtratsliste der ÖDP in Bad Wörishofen zu ermöglichen. Die ÖDP gilt als die wirkungsvollste bayerische Oppositionspartei. Sie hat gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in Bayern durch Volksbegehren und Volksentscheide mehr Gesetze geschrieben, wie jede parlamentarische Oppositionspartei. Sie hat den Bayerischen Senat abgeschafft, das beste Nichtraucherschutzgesetz eingeführt und den Verlust der Artenvielfalt zum vorrangig wichtigen Thema gemacht. Der Pressesprecher der Listenkandidaten sagt dazu: „Wenn die Hälfte derer, die bei der Demo aktiv dabei waren, jetzt ins Rathaus zum Unterschreiben geht, können wir in Bad Wörishofen 2020 eine echte Alternative für gelebte Demokratie und das Gemeinwohl anbieten. Für die ÖDP ist jeder Tag ein Tag für die Zukunft unserer Kinder und Enkel und kommender Generationen“.

Zur Wahl auf die Liste der ÖDP – Ökologisch Demokratische Partei haben sich folgende Personen gestellt (in alphabetischer Reihenfolge):
Dr. Rolf Dieter, Lisa-Maria Dillian, Sarah Egger, Brigitte Ehrl, ÖDP Kreisrat Ludwig Filser, Hans-Peter Jaxt, Adelheid König, Dr. Sc. Florian M. König, Günter König, Bernd-Michael Miosga, Dagmar Miosga, Sabine Pfeifer, Karolina Scheffler, Klaus Scheffler, Eugen Weidner.

Von links nach rechts: Bernd-Michael Miosga, Klaus Scheffler, ÖDP Kreisrat Ludwig Filser, Dr. Florian König, Karolina Scheffler, Eugen Weidner, Brigitte Ehrl, Günter König, Sabine Pfeifer, Adelheid König, Sarah Egger, Hans-Peter Jaxt, Mathias Filser, nicht auf dem Bild: Lisa-Marie Dillian, Dagmar Miosga, Dr. Rolf Dieter


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