ÖDP - Bad Wörishofen möge gewinnen ..

Eine Wahlempfehlung ob für den Amtsinhaber Paul Gruschka (FWV) oder für Stefan Welzel (CSU) wird es seitens der ÖDP nicht geben. Der "Bessere" bzw. Bad Wörishofen möge gewinnen, so die ÖDP Kreisvorsitzende.

Sie appelliert an die Wähler*innen sich der Verantwortung bewusst zu sein, sich an der Briefwahl zu beteiligen und Zukunftsfragen in den Mittelpunkt der Wahlentscheidung zu stellen. Ein künftiger Bürgermeister müsse vor allem transparent arbeiten, sich nicht von Einzelinteressen vereinnahmen lassen, sondern stets das Wohl aller Bürger*innen im Auge behalten. Eine frühe Bürger*innenbeteiligung gehöre hier ebenso dazu wie das Bestreben um eine konstruktive Zusammenarbeit mit einem Stadtrat, der "bunter" und mit mehr Meinungsvielfalt ausgestattet ist. Der künftige Bürgermeister muss die Prioritäten für die nächsten sechs Jahre richtig setzen und Mehrheiten überzeugen. Das bisherige Wachstumsdogma, so Schimmer-Göresz, muss abgelöst werden von einer Politik mit Weitsicht und Suffizienz. Diese zielt im Bewusstsein der begrenzten natürlichen Ressourcen, des Klimawandel und drohenden Artenverlustes darauf ab, absolut Energie und Material zu sparen, um die Lebensgrundlagen zu sichern.

Als Partei, die sich der Ökologie verschrieben hat, stehen die Zukunftsthemen Artenschutz, sparsamer Flächenverbrauch, klima- und naturschonende Stadtplanung, ein kommunales Klimaschutzkonzept mit 100 % erneuerbarer Energie auf der Agenda, ebenso wie eine Verkehrsplanung, die Radfahrer und Fußgänger in den Mittelpunkt stellt und für einen bezahlbaren, zuverlässigen und gut verfügbaren ÖPNV sorgt. Gleichermaßen ist ganz im Sinne der Gemeinwohlökonomie eine soziale Stadtpolitik, die Stärkung regionaler Märkte sowie die Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk gerade in der Kneipp-Stadt wichtig.

"Blockade war gestern, ab jetzt sind konstruktive Entscheidung gefragt. Die Bad Wörishofer Wähler*innen haben es bei der Stichwahl in der Hand. Mit dem neuen Stadtrat hat jetzt jeder Bürgermeister die Chance auf eine gedeihliche Zusammenarbeit." so die ÖDP-Kreisvorsitzende.


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