Leserbrief zum Artikel "Welche Gefahr geht von bunten Tätowierungen aus?" in der Mindelheimer Zeitung

Es ist lobenswert, wenn sich die ECHA Gedanken um die Gesundheit macht und angelehnt an das Vorsorgeprinzip zwei Farben, die bereits in Kosmetikprodukten verboten sind, für den Bereich unter der Haut diskutieren will. Hier reicht es merkwürdigerweise, dass die Stoffe „unter Verdacht“ stehen, Blasenkrebs auszulösen. Und was ist mit 5 G, der nächsten Generation Mobilfunk?

Auch hier geht etwas im übertragenen Sinn "unter die Haut" oder "ins Ohr" und steht "unter Verdacht" gesundheitliche Wirkungen bis hin zu Krebs auszulösen mit dem feinen Unterschied, dass das Tattoo etwas ist, dem ich mich freiwillig hingebe, während ich mich der Dauerbelastung durch Elektrosmog nicht bis kaum entziehen kann. Kinder sind hier besonders gefährdet. Wo bleibt denn da das Vorsorgeprinzip? Die NTP-Studie weist inzwischen das Krebspotential der Mobilfunkstrahlung nach. Da wünscht man sich doch einfach gesundheitsverträgliche Lösungen ob beim Tätowieren oder beim Telefonieren und vor allem ein Moratorium bei 5G!

Gabriela Schimmer-Göresz, Weiler/Osterberg


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