Leserbrief zum Artikel „Luftverkehrsstandort Memmingen stärken“ in MK vom 14.9.2019

In Zeiten der Erdüberhitzung, auch verharmlosend Klimawandel genannt, der Sorge der Jungen ob ihrer Zukunft und den hektischen Reaktionen der politisch Verantwortlichen mutet diese Schlagzeile an wie ein Anachronismus.

Der Ausbau von Flughäfen ist überholt, weil nicht mehr zeitgemäß und unverantwortlich. Ein Förderbescheid über sage und schreibe 14,5 Mio. Euro öffentliches Geld signalisiert: "Wir haben nichts verstanden. Alle reden vom Klima, aber wir leisten unseren Beitrag, um es kaputt zu fliegen! Läppisch, weil unzureichend, ist der Versuch, mit einer Erdgastankstelle einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und damit von der Klimaschädlichkeit des Fliegens ablenken zu wollen. Die Äußerung von Dr. Reichhart "Das sei der richtige Ansatz, um die Mobilität zukunftsfähig zu machen" beleidigt jeden Verstand. Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Und Billigfliegen - nichts anderes passiert auf dem FMM - ist nach Aussage des Klimaexperten von GERMANWATCH, Manfred Treber, die Antwort auf die Frage: Wie kann man mit wenig Geld das Klima maximal schädigen, ohne kriminell zu werden."

Gabriela Schimmer-Göresz

 


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