Kaminwerk
Das von vielen erhoffte Jugendkulturzentrum ist das Kaminwerk ja nicht grade geworden. Das Programm ist geprägt von 70er und 80er Parties. Einen Programmpunkt speziell für junge Leute findet man schwer und die Eintrittspreise für Konzerte sind auch nicht grade erschwinglich für Jugendliche.
Dabei wollen wir den Veranstaltern aber nicht völlig den schwarzen Peter zuschieben. Auch das Kaminwerk ist gezwungen, profitabel zu arbeiten. Deshalb ist es oft nicht in der Lage, ein jugendfreundliches Programm zu einem günstigen Preis zu bieten. Eigentlich schade, denn mit höheren Subventionen von der Stadt könnte man hier viel bewirken. Derzeit sind das 120.000 Euro pro Jahr. Und ganz ehrlich: Wenn sich die Stadt eine MEWO-Kunsthalle für jährlich ca. 270 000 Euro leisten kann, warum soll dann nicht auch eine Einrichtung gefördert werden, die ursprünglich für junge Leute ausgelegt war?
Bei der Programmgestaltung könnte man die Jugend einbinden. So bekommt ihr auch öfter das, was ihr hören wollt. Wie wäre es, wenn die MASSIV-Leute als gewählte Vertreter der Jugend hier ein Mitspracherecht bekommen. Natürlich müssen wir dann auch die Verantwortung mittragen. Wäre das kein faires Angebot?
Aus Kostengründen sollte kein Schulabschluss-Ball mehr in umliegende Hallen verlegt werden müssen. Durch Subventionen von der Stadt soll das günstigste Angebot vom Kaminwerk kommen. So viel sollten wir unserer Stadt doch Wert sein.
