Rosina Rottmann-Börner

Gymnasiallehrerin i. K.
Tel.: 08261/5872
Fax: 08261/7399428
rosina.rottmann-boerneroedp.de

Ludwig Filser

Landwirt
Griesweg 2
Frankenhofen
Tel.: 08247/2604
ludwig.filseroedp.de

Christian Fröhlich

Lachen
Tel. 0 83 32/92 52 80
Christian.Froehlichoedp.de

Thomas Frommel

Ottobeuren
Tel.: 08332/6395
Fax: 08332/923913
thomasfrommel.org

Mit MdEP Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner bei landwirtschaftlicher Exkursion in Albishofen und beim abendlichen Vortrag in Memmingen

 

MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner an der Seite der bäuerlichen Landwirtschaft

"Die EU ist mit der Gießkanne aktiv. Die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Erst dann wirken die EU-Subventionen für eine naturverträgliche, gemeinwohlorientierte Landwirtschaft", stellt der ÖDP-Europa-Abgeordnete und Spitzenkandidat Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner fest. Beim Besuch auf dem Hof Kaiser in Albishofen diskutierte er eine vernünftige Fortentwicklung der EU-Landwirtschafts-Politik mit Friedrich und Ulrich Kaiser, die einen konventionellen Betrieb mit extensiver Bewirtschaftung Schwerpunkt Milchvieh-Weidehaltung betreiben. Gentechnisch veränderte Organismen, Futtermittel aus Übersee, bienenschädliche Pflanzenschutzmittel und Glyphosat werden nicht verwendet. Der Betrieb ist bienenfreundlich zertifiziert. Nach dem überaus interessanten Rundgang, an dem der EU-Abgeordnete, die ÖDP-Kreisräte Rosina Rottmann-Börner, Christian Fröhlich und Ludwig Filser, Bezirks-Vorsitzende Lucia Fischer sowie die Kreisvorsitzende Gabriela Schimmer-Göresz teilnahmen, schloss sich eine rege Diskussion an. Einzelne Forderungen des Bienen-Volksbegehrens wurden ebenso kritisch beleuchtet wie belastende Gesetze durch die EU, den Bund und das Land. Derzeit zahlt Brüssel seine Subventionen in zwei Säulen aus. 80 % der Subventionen werden an landwirtschaftliche Betriebe nach Fläche vergeben. Nur 20 % der Geldsummen werden für bestimmte Leistungen, z. B. Landschaftspflege vergeben. Flächen-Prämie bedeutet: Kleine, mittlere und große Betriebe werden je Hektar unterstützt mit der Folge, die Großen können "absahnen" und die Kleinen müssen aufgeben.

Prof. Dr. Buchner wies auf die Gefahren dieser Politik hin. "Alle reden vom Bienensterben und der massiven Abnahme der Artenvielfalt. Sollten die Vorschläge zur GAP in die Realität umgesetzt werden, wird das Artensterben noch zunehmen, ebenso wie die Verunreinigung des Grundwassers mit Nitraten. Auch der Klimawandel wird beschleunigt. Die kleinen und mittleren Betriebe werden immer mehr an den Rand gedrängt und zur Aufgabe gezwungen, während der Agrarindustrie der rote Teppich ausgerollt wird." Buchner hält es für unverantwortlich, dass die EU-Kommission weiterhin die industrielle Massenproduktion von Nahrungsmitteln unterstützen will und fordert das Ende der Massentierhaltung mit ihren negativen Begleiterscheinungen und die Hinführung hin zu ökologischen Lebensmitteln. Bauern brauchen für den Umstieg auf nachhaltige regionale Landwirtschaft nicht nur auf ihre Gemeinwohlleistungen abgestimmte finanzielle Hilfe, sondern auch die Unterstützung vom Verbraucher durch bewusstes Kaufverhalten. Nur gemeinsam kann eine Agrarwende gelingen, die Klima, Wasser und Böden schützt sowie die Artenvielfalt erhält.

Klaus Buchner dazu: "Massentierhaltung widerspricht den Werten unserer Gesellschaft. Sie treibt die Klimaerwärmung voran, zerstört unsere Böden und die Artenvielfalt, verschärft den Welthunger und die Wasserknappheit, verursacht Antibiotikaresistenzen und verletzt das Staatsziel des Tierschutzes." Er fordert einen Stopp des Kennzeichnungsdschungels und die Einführung eines EU-einheitlichen Siegels, das klar alle Haltungsformen auf den Fleischprodukten kennzeichnet. Er fordert ein Ende der tierquälerischen Transporte. Speziell das Thema multiresistente Keime und Antibiotikaresistenz liegt dem ÖDP-Abgeordneten am Herzen.

Ulrich Kaiser verwies auf die Sorge vieler Landwirte wegen der Betriebsgröße aufgeben zu müssen. Wachsen oder Weichen ist für die ÖDP kein Weg. Bäuerliche Familienbetriebe sind für ein gesundes System unverzichtbar. Deshalb versprach der ÖDP-Abgeordnete alles zu tun, um deren Situation zu verbessern. Eine Kampagne mit dem Titel www.agrarwende-jetzt.de wird in Kürze dazu gestartet.

Rosina Rottmann-Börner bei der Jahresschlusssitzung 2018 mit Landrat Weirather

Fotos: Christian Fröhlich
Bilder: Christian Fröhlich
Fraktionsvorsitzende Rosina Rottmann-Börner
und Kreisrat Christian Fröhlich lassen beim After-Work die Sitzung ausklingen.

Fraktionsarbeit - Gemütlicher Ausklang nach Sitzung der Fraktion ÖDP/Bürger für die Umwelt des Kreistages Unterallgäu

Bei der Sitzung am 01.12.2017 der Fraktion ÖDP/Bürger für die Umwelt wurde für die Kreistagssitzung am 11.12.2017 fleißig vorbereitet und gearbeitet. Im Anschluss lud die Fraktionsvorsitzende Rosina Rottmann-Börner zum After-Work vor dem Stamm-Fraktionslokal Café K ein. Zusammen mit den Kreisräten Frommel und Fröhlich gab es noch ein Getränk zum Ausklang an der Freiluftbar vor dem Café K, den winterlichen Temperaturen entsprechend mit wärmendem Inhalt.

Landrat Weirather und Fraktionsvorsitzende
Rosina Rottmann-Börner bei der Übergabe;
Foto: Christian Fröhlich

Dankeschön des Landrats - Anerkennung für die wertvolle Zusammenarbeit während des Jahres 2017

Am Schluss der letzten Kreistagssitzung im Jahre 2017 bedankte sich Landrat Hans-Joachim Weirather für die Zusammenarbeit während des vergangenen Jahres und überreichte der Fraktionsvorsitzenden Rosina Rottmann-Börner dazu eine kleine Anerkennung in Geschenkform.

Lob und Tadel vom Bischof Nikolaus - Erkheimer Klausen besuchen den Kreistag

Kreisrätin Rosina Rottmann-Börner bei der Geschenkübergabe durch den Nikolaus
Die Erkheimer Klausen besuchen den Kreistag, im Vordergrund die ÖDP-Fraktion in gespannter Erwartung.

Wer liest den Unterallgäuer Kreisräten die Leviten? Wer lobt sie für ihr ehrenamtliches Engagement? Natürlich der Bischof Nikolaus. Mit lautem Glocken-Schellen besuchte er kürzlich begleitet von einer Abordnung der Erkheim Klausen mit Knecht Ruprechten und Bärbele die Kreistagssitzung.

Bischof Nikolaus begrüßte, dass der Landkreis alle weiterführenden Schulen saniert. Großes Lob gab es auch für die Entscheidung, die Kreuzung der Kreisstraßen MN 13 und MN 32 zwischen Lauben und Erkheim durch den Bau eines Kreisverkehrs sicherer zu machen. Auch dass der Landkreis dem Zweckverband Hochwasserschutz Günztal beigetreten ist, lobte Nikolaus und erwähnte mit einem Augenzwinkern, die Erkheimer Klausen seien keine guten Schwimmer. Nikolaus gefiel auch, dass dem Landkreis in vielen Studien eine hohe Lebensqualität zugeschrieben wird. Landrat Hans-Joachim Weirather sei außerdem sehr fleißig.

Nur die Kreisumlage, die war dem Bischof Nikolaus zu hoch.

Nachdem die Kreisräte noch "Lasst uns froh und munter sein" zum Besten gegeben hatten, bekam jeder ein Geschenk, natürlich auch die Fraktionsführerin der Unterallgäuer ÖDP, Rosina Rottmann-Börner.

Kleine Anerkennung für die wertvolle Zusammenarbeit während des Jahres 2015

Landrat Hans-Joachim Weirather überreichte bei der letzten Kreistagssitzung am 14.12.2015 ein kleines Geschenk an die Fraktionsvorsitzende Rosina Rottmann-Börner. Damit dankte er für die, oft nicht ganz einfache, Zusammenarbeit während des Jahres 2015 und übermittelte die besten Wünsche für das Weihnachtsfest sowie das Neue Jahr 2016.

Christian Fröhlich wird Nachfolger von Anton Stümpfl im Kreistag

In der jüngsten Sitzung des Kreistags Unterallgäu wurde Christian Fröhlich als Nachfolger von Anton Stümpfl vereidigt. Dieser hatte bereits im Oktober darum gebeten, ihn aus seinem Amt zu entlassen. Bericht hierzu siehe unter: http://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/OeDP-Kreisrat-Anton-Stuempfl-hoert-auf-id32360637.html

Wir gratulieren zu diesem wichtigen Amt und wünschen für die zukünftige Arbeit viel Erfolg!

Ehrung verdienter Kreistagsmitglieder

Bei der vergangenen Sitzung des Kreistags Unterallgäu wurden diverse Kreisräte für ihre langjährige Tätigkeit von Landrat Hans-Joachim Weirather geehrt. Unsere Rosina Rottmann-Börner erhielt dabei die Bronzene Ehrennadel für 18 Jahre Wirkung im kommunalpolitischen Idealismus. Herzlichen Glückwunsch dazu!

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