Korrektur zur Stellungnahme des Kreisvorstands zum Rücktritt von Herrn Prof. Dr. Dipl-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger

Herr Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger verlangt die Richtigstellung einiger Passagen der Stellungnahme des Kreisvorstandes vom 3.6. Dem kommen wir gerne nach.

Er legt Wert auf die Feststellung, dass er vom 8.10.2013 bis 24.11.2015 dem Kreisvorstand als 2. stv. Vorsitzender angehörte. Das ist richtig. Seither gehörte er dem Vorstand nicht mehr an.

Weiter ist ein Satz verständlicher zu formulieren:

"Durch seinen Parteiaustritt Ende 2018 war der Antrag, das satzungsgemäße Ordnungsmittel einer Rüge auszusprechen, obsolet."

Wäre Herr Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger Mitglied geblieben, hätte die Kreisvorsitzende einen entsprechenden Antrag formuliert, dem Kreisvorstand bzw. dem zuständigen Landesvorstand zur Entscheidung vorgelegt.

Weiter legt Herr Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger Wert auf die Feststellung, dass er bis auf eine Woche Urlaub in den Pfingstferien im Wahlkampf war.

Die erbetene Korrektur zu Ziff. 3 der Stellungnahme des Kreisvorstandes ist ebenfalls obsolet, da in der Stellungnahme an keiner Stelle davon die Rede ist, dass der KV die "teure Anzeige" und das "teure Webemittel..." bezahlt hat. Was per Beschluss nicht genehmigt wurde, muss logischerweise auch nicht bezahlt werden.

ÖDP-Kreisvorstand bezieht am 04.06.2019 Stellung zum Rücktritt und Austritt von Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger


Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger, seit 2002 (erst parteilos und von 2010 - 2018 als Mitglied) für die ÖDP im Memminger Stadtrat, begründet seinen Schritt mit Behauptungen, die der ÖDP-Kreisvorstand nicht unkommentiert lassen kann. Die aktiven Vorstands- und Kreisverbandsmitglieder haben im Wesentlichen den Landtagswahlkampf in Absprache mit dem Direktkandidaten Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Buchberger bestritten.

Die dazu gefassten Beschlüsse, insbesondere zum Wahlkampfmaterial und zum Budget wurden von ihm mitgetragen. Einzig eine vom Kandidaten knapp vor dem Wahltermin beabsichtigte 10.000 Euro teure überregionale Anzeige wurde ihm vom Kreisvorstand, wie im übrigen auch vom Bezirksvorstand aus Kostengründen mehrheitlich verweigert. Der Wahlkampf wurde nach den finanziellen und personellen Möglichkeiten, über Wochen in Abwesenheit des Kandidaten geführt. Das persönliche Ergebnis mag für Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger enttäuschend gewesen sein, den Wahlausgang dem Kreisvorstand anzulasten, entbehrt hingegen jeglicher Fairness.

Weiter führt Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger Unstimmigkeiten beim Bienen-Volksbegehren ins Feld. Der Kreisvorstand hatte mehrheitlich beschlossen, der Werbelinie des Aktionsbündnisses zu folgen und die sog. Benachrichtigungskarte als für den Kreisverband kostenloses Massenwerbemittel zu streuen. Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger setzte sich über diesen Vorstandsbeschluss hinweg und organisierte in eigener Verantwortung die Verteilung des teuren Info-Flugblattes.

Der Kreisvorstand handelte stets verantwortlich und wurde dafür bei der letzten Mitgliederversammlung, im übrigen auch von Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger, beanstandungsfrei entlastet. Wenn etwas problematisch war, dann die Tatsache , dass sich Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger weder für Satzungsinhalte noch für Mehrheitsbeschlüsse interessierte, geschweige denn diese akzeptierte. Mit seinem Parteiaustritt Ende 2018 kam er dem satzungsgemäßen Ordnungsmittel einer Rüge zuvor. Sich selbst für ein Vorstandsamt zur Verfügung zu stellen, kam ihm über all die Jahre nicht in den Sinn. Der Vorstand war ihm stets eine willkommene Arbeitstruppe, die sich aus der Fraktionsarbeit herauszuhalten hatte. Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger hat offensichtlich nicht verkraftet, dass er die Federführung für die Kommunalwahl 2020 abgeben musste. Zuletzt fand er keine Unterstützung bei seiner Idee, aus dem Kreisverbandsgebiet die kreisfreie Stadt Memmingen herauszulösen und einen eigenen Ortsverband zu gründen. Auch hier standen die Satzung und pragmatische Gründe dagegen.

"Eine gedeihliche Zusammenarbeit ist nur im gegenseitigen Respekt möglich und es gibt in aller Regel keine Differenzen die sich nicht lösen lassen", so die Kreisvorsitzende, Gabriela Schimmer-Göresz. Leider habe Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger den Weg gewählt, den Kreisvorstand zu diffamieren. Nachdem es bereits vor einigen Jahren eine Mediation gegeben habe, seien nun die Differenzen wohl unüberbrückbar. Der Kreisvorstand bedauert die Entwicklung, dankt Prof. Dr. Dipl.-Ing. Wirtschafts-Ing. Dieter Buchberger für seinen jahrelangen Einsatz für Ökologie und Demokratie und wünscht ihm bei seinen neuen Projekten alles Gute.

Gabriela Schimmer-Göresz, Kreisvorsitzende

 

 


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