Protest gegen Ausbau am Allgäu Airport in Memmingen

Als rausgeschmissenes Geld bezeichneten gestern Flughafengegner den geplanten Ausbau des Allgäu Airports.
Bei einer Pressekonferenz in Hawangen warfen in einem symbolischen Akt Vertreter der Initiative „Bürger gegen Fluglärm“ Spielgeld durch einen Fensterrahmen. Unser Foto zeigt Professor Dr. Dieter Buchberger und Gabriela Schimmer-Göresz mit Horst-Seehofer-Maske. Wie berichtet, strebt der Airport einen Ausbau der Infrastruktur und längere Betriebszeiten an. Derzeit läuft ein Erörterungstermin des Luftamts Südbayern in Hawangen, bei dem die Gegner der Flughafenerweiterung ihre Einwände vortragen können.

Originalmeldung siehe: http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/memmingen/Memmingen-protest-buerger-flughafen-Protest-gegen-Ausbau-am-Allgaeu-Airport-in-Memmingen;art2758,1072066

Hier noch die Verlinkung zum MK vom 18.01.2012:

http://edition-p1-easy.merkurtz.de/bkbackoffice/getcatalog.do?catalogId=78258

Strom Wechsel Party am 10.11.2011 um 20.00 Uhr im Rex Palast

Wechseln Sie von einem Atomstromproduzenten zu einem der 4 zertifizierten Öko - Stromanbieter und gewinnen Sie eine Kühl-/Gefrierkombination von Liebherr (Wert 1000 €)!

Kommen Sie zur Strom Wechsel Party am 10.11.2011 um 20.00 Uhr im Rex Palast in Memmingen und bringen Sie auch Ihre Bekannten mit!

Weitere Infos unter: www.attacmm.wordpress.com

Stiller Protest

Anlässlich der geplanten Informationsveranstaltung des Memminger Kreisverbandes der NPD im kleinen Saal der Stadthalle am Samstag ruft das Memminger Bündnis gegen Rechts zu einer Mahnwache an der ehemaligen Synagoge auf. Diese findet ebenfalls am kommenden Samstag, 27. August, um „Fünf vor Zwölf“ statt.


Erst Anfang dieser Woche wurde öffentlich, dass der NPD-Kreisverband Memmingen eine Veranstaltung in der Stadthalle veranstalten wird. 2008 hatte man bereits äußerst erfolgreich mit einer großen Demonstration gegen eine NPD-Veranstaltung in der Stadthalle protestiert. Diese Veranstaltung wurde zwar durchgeführt, die Stadt hatte aus rechtlichen Gründen keine Möglichkeit sie zu verhindern, es kamen aber zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auf den Marktplatz um gegen Rechts Stimmung zu machen. Auf Grund der Kürze der Zeit ist es nicht möglich gewesen, eine ähnliche Demo zu organisieren, so das Memminger Bündnis gegen Rechts. Trotzdem will man parteiübergreifend klar machen, dass man sich energisch gegen die menschenverachtende Politik einer NPD stellt. Memmingen steht für eine bunte, offene und die Menschenrechte achtende Gesellschaft. Zu einem friedlichen Miteinander gibt es keine Alternative. Unter dem Motto „Fünf vor Zwölf“ ruft das Bündnis gegen Rechts alle Menschen auf sich am Samstag, 27. August, um 11:55 Uhr, vor der ehemaligen Synagoge am Schweizerberg einzufinden und – wenn möglich – eine bunte Sommerblume zum Niederlegen mitzubringen. Dort findet dann eine Mahnwache statt.


Dem Bündnis gegen Rechts gehören attac, Bündnis 90/Die Grünen, CRB, CSU, DGB, Die Linke, DIG, Evangelische Kirche, FDP, Freie Wähler, Junge Union, Junger Block, Jusos, Katholische Kirche, Lokale Agenda 21, ÖDP und SPD an.

Helferfest in Buchberger's Garten am 03.06.2011

Für alle Helfer bei der Volksabstimmung zum "Nichtrauchergesetz" sowie Verteiler von Flyern für die OB-Wahl und sonstige Aktionen fand am 03.06.2011 in Buchberger's Garten in Dickenreishausen ein gemütlicher Grillabend statt. Fotos dazu unter:http://www.flickr.com/photos/67253665@N05/sets/72157627616678866/

Großdemo in Günzburg gegen Atomkraftwerk Gundremmingen

In Günzburg trafen sich über 8000 Menschen um gegen Atomkraft generell und für die Abschaltung des Atomkraftwerks Gundremmingen zu demonstrieren. Auch unser Kreisverband schloss sich mit einer umfangreichen Gruppe dieser Demonstration an. Bilder dazu auf: http://www.flickr.com/photos/67253665@N05/sets/72157627616776932/

Rede von Prof. Dr. Dipl-Ing. Dieter Buchberger bei der Mahnwache auf dem Marktplatz

Liebe Teilnehmer,
wir sind heute hier, weil wir mahnen und wachen wollen.
Mahnen, dass die Gefahren der Atomkraft sich nicht durch die Verniedlichung des Restrisikos verkleinern lassen.
Wachen darüber, dass unsere Anliegen nicht noch länger hinausgeschoben werden. Die Atomkraftwerke müssen abgeschaltet und die Energiewende muss eingeleitet werden.
Die Katastrophe von Fukushima hat uns gezeigt, welch großes Leid durch kleine Fehler entstehen kann. Nach wochenlangen TV-Einblendungen des havarierten Kraftwerks möchte ich Ihnen auch vermitteln, wie es um die Menschen dort bestellt ist. Franz Alt hat auf seiner Homepage die Email einer 16 jährigen Schülerin aus Fukushima, übersetzt durch  Koji Mochizuki, veröffentlicht.
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Hilf mir, ich bin eine Schülerin aus Minami-Soma in Fukushima.
Durch den Tsunami habe ich Freunde verloren, meine Freunde haben ihre Eltern verloren, meine beste Freundin steckt in Minami-Soma, weil sie ohne Benzin nicht fliehen kann.
Nur mit Telefon und Email kann ich sie ermuntern.
Ich kämpfe jetzt mit der Furcht vor der Radioaktivität.
Ich bin aber resigniert.
Mit sechzehn bin ich bereit für den Tod; ich fühle den herannahenden Tod.
Wäre ich auch gerettet, so müßte ich ständig mit der Furcht vor der Radioaktivität leben.
Die Politiker, der Staat, die Massenmedien, die Experten, die Bosse des AKW, sie alle sind Feinde. Sie alle sind Lügner.
Das Fernsehen berichtet immer weniger über das AKW, immer dieselbe Szene des Tsunami, herzlose Interviews durch die Medien, Beileidsbekundung nur als Lippenbekenntnis der Politiker, die den AKW-GAU als „Naturkatastrophe“ bezeichnen.
Politiker, helfen Sie uns mit Ihrem Gehalt und Ihren Ersparnissen. Hören Sie auf mit dem Luxus und helfen Sie den Opfern zu überleben.
Nicht nur Befehle erteilen, nicht nur von sicheren Orten zuschauen, sondern bitte vor Ort uns helfen!
Wir sind vernachlässigt, wahrscheinlich wird Fukushima isoliert.
Wir werden vernachlässigt, wir werden von dem Staat getötet.
Wir Katastrophenopfer werden dem Staat, der uns vernachlässigt hat, nie verzeihen, wir werden ihn immer hassen.
 Ich möchte demjenigen, der diesen Zettel gelesen hat, mitteilen:
Sie wissen nicht, wann ein für Sie wertvoller Mensch plötzlich verschwindet. Stellen Sie sich vor, dass derjenige, der jetzt nebenan lacht, plötzlich verschwindet. Gehen Sie bitte mit ihm behutsamer um,
Unsere Schule, in der wir unsere Jugend verbringen, ist zur Leichenhalle geworden, in der Turnhalle, in der wir Sport und Clubaktivitäten treiben, liegen nun die reglosen Toten.
Wie kann ich die Wahrheit möglichst vielen mitteilen? Wenn auch nur einer diesen Zettel liest, wäre ich glücklich. Ich habe mir überlegt und so einen Zettel geschrieben. Ich entschuldige mich und ich bedanke mich.
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Schülerin wohnhaft ganz nah zum havarierten AKW Fukushima, veröffentlicht am 30.03.2011 in: http://ameblo.jp/tsukiji14/entry-10844839979.html

Mädchen, wir haben deine Worte gehört und sie berühren uns. In unseren Gedanken sind wir bei dir und deinem Volk. Wir fühlen mit dir und deinen Mitmenschen in Japan und wünschen ihnen viel Kraft, Lebensmut und Glück, um ihr schweres Leid durch zustehen.
Wir bitten Gott oder an wen auch immer wir glauben, euch beizustehen.
Liebe Teilnehmer der Mahnwache. Das Restrisiko, auch GAU oder „größter anzunehmender Unfall“ genannt, hat für uns seit 4 Wochen ein Gesicht und die Idee einer Dimension. In Deutschland sind die Ereignisse in Japan allerdings überwiegend nur Zahlen, interessante Berichte und Denkanstöße.
Doch für die Japaner in und um Fukushima ist die Welt aus den Fugen geraten, wie uns die Email des japanischen Mädchens eindrucksvoll schildert.
Die Menschen in Japan mussten erleben, was in den Augen vieler Politiker als statistisch vernachlässigbar galt. Fukushima hat vielen von uns die Augen geöffnet und die Dinge sichtbar gemacht, die so lange verdrängt wurden. Ich hoffe dass wir, dass Deutschland und dass die Welt die richtigen Schlüsse daraus zieht.
Was mich sehr traurig macht, ist die Argumentation vieler Menschen, dass unsere Atomkraftwerke weiterlaufen sollen, weil auch die ausländischen AKWS weiterlaufen. Nein, das kann nicht der Ernst der Leute sein, die dieses Argument in die Welt setzen! Weil mein Nachbar aus dem 10. Stock springt, springe ich auch hinaus? Ist das eine vernünftige Argumentation. Wir müssen umdenken, egal was die Nachbarn machen. Oder nehmen wir unsere Gehaltserhöhung zukünftig erst, wenn wir sicher sind, dass auch der Nachbar eine bekommen hat.
Ich bin Ingenieur und Wissenschaftler und wurde vor über 30 Jahren schon im Studium durch ehemalige Mitarbeiter des Kernforschungszentrums Karlsruhe auf die Gefahren der Atomindustrie aufmerksam gemacht. Von Ingenieuren und Wissenschaftlern, die sich mit Atomtechnologie bestens auskannten. Sie haben teilweise bei der Erforschung und beim Bau dieser Kraftwerke mitgearbeitet und sich aus ethischen Gründen von dieser Technologie abgewandt. Viele weitere Wissenschaftler und Ingenieure haben seither ihre Stimme gegen die Nutzung der Atomkraft erhoben. Wir mussten sich immer wieder von Politikern Technikfeindlichkeit vorwerfen lassen, und wurden als Fortschrittsverhinderer tituliert. In Wirklichkeit ging es der Politik aber nicht um Fortschritt, sondern nur um die Beihilfe zur Abzocke der Stromkonzerne. Dabei wurde von vielen Politikern ganz bewusst ein GAU in Kauf genommen.
Doch nun ist es an der Zeit die Realitäten zu sehen. Fukushima führt sie uns brutal vor Auge.
Jedes Atomkraftwerk beinhaltet ein Restrisiko ähnlich wie Fukushima!
Jedes Atomkraftwerk produziert Müll der für Millionen Jahre strahlt!
Jedes Atomkraftwerk öffnet die Tür zur Atombombe!
Darum fordern wir die schnellstmögliche Abschaltung der Atomkraftwerke, denn sie sind für eine sichere Energieversorgung bereits in diesem Jahrzehnt nicht mehr erforderlich.
Wir fordern den sofortigen Stopp weiterer Steuersubventionen für die Atomforschung. Dazu liegt hier auch noch eine Unterschriftenliste für eine Petition an den Bundestag aus.
Die Milliardenbeträge, die immer noch in die Subventionierung der Atomkraft laufen, sollen in die Effizienzforschung gesteckt werden.
Wir kennen die 3 E, die schon lange diskutiert wurden:
Einsparen
Effizienz steigern
Erneuerbare
Da kommen jetzt bei Strom noch ein E und ein S hinzu für
Endgültig abschalten und
Speichertechnologien ausbauen
Das macht dann 4*E + 1*S
Die 3 E für Einsparen, Effizienz und Erneuerbar gelten übrigens nicht nur für Strom, sondern auch für Heizenergie und auch für Autofahrten und Flugreisen. Denn je mehr CO2 wir einsparen, desto früher können wir die sogenannte Brücke der AKW abbauen.
Doch wir dürfen nicht nur fordern, wir müssen handeln und zwar sofort.
Bitte gehen Sie heute noch Ihren Energieverbrauch durch.
Wo können Sie einsparen. Das kostet nichts außer ein paar Gedanken und etwas guten Willen.
Wo können Sie effizientere Geräte beschaffen.
Wie wäre es mit einer Solarthermie- oder PV-Anlage auf dem Dach, mit einer Beteiligung an einem Windfonds oder einer Solaranlage.
Nehmen Sie sich nachher noch vor der Tagesschau einen Zettel zur Hand bilanzieren und reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch. Wenn Sie es schaffen 15% einzusparen, so haben Sie so viel eingespart, wie die Atomkraftwerke heute in Deutschland noch Stromversorgung beitragen. Es ist gar nicht so schwer. Am Samstag haben wir einen Info-Stand in der Fußgängerzone, da können wir Ihnen noch gute Tipps geben.

Das Allerwichtigste und zugleich auch Einfachste aber ist: Schalten Sie die Atomkraftwerke durch den Wechsel Ihres Stromlieferanten ab. Aus Sicht unseres Bündnisses gibt es 4 derzeit uneingeschränkt empfehlenswerte Stromlieferanten: Greenpeace Energy, Lichtblick, Naturstrom und Energiewerke Schönau. Diese investieren ihr Geld in neue umweltschonende Kraftwerke.
Bitte verlieren Sie keine Zeit, heute Abend, vor der Tagesschau sollten Sie Ihren persönlichen Ausstieg über die Bühne bringen, damit das Gerede von der Stromlücke, den Kosten, der Versorgungssicherheit und und und … aufhört.
Lassen Sie uns handeln, denn mahnen und wachen allein reicht nicht. Zeigen wir unseren Politikern wie man handelt. Keinen Cent mehr für Atomkraftwerke, wir kaufen Ökostrom.
Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch zwei gute Nachrichten mit auf den Weg geben.
1.    Der Ausstieg aus der Atomenergie ist hier in Deutschland kurzfristig und zu 100% möglich, wenn wir alle mitmachen, zögerliche Nachbarn und Freunde überzeugen  und mit unserem Druck auf die Politik nicht nachlassen. Wir werden am 25.4. gemeinsam nach Gundremmingen fahren und dort eindrucksvoll demonstrieren, dass wir für das Abschalten sind.
2.    Die Stiftung Warentest hat in einer Umfrage zum Strombezug herausgefunden, dass die Bezieher von Ökostrom die glücklicheren Menschen sind. Tun Sie sich etwas Gutes, werden Sie glücklich und kaufen Sie Ökostrom.
Wir vom Organisationsteam wünschen Ihnen einen guten Stromwechsel, einen schönen Abend und eine schöne Woche. Bitte vergessen Sie nicht, sich für Gundremmingen anzumelden und unsere Petition zur Abschaffung der Euratom-Förderung zu unterschreiben.
Vielen Dank für Ihr Kommen und auf Wiedersehen.

Mahnwachen gegen Atomkraft

Attac Illerwinkel, Grüne und ÖDP Memmingen rufen auf zu einer Mahnwache zum Gedenken an die Opfer des Atomunfalls und der Naturkatastrophe in Japan. Wir setzen ein Zeichen für einen möglichst raschen Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland.

Termine:
Montag, 28.03.2011
Montag, 04.04.2011
Montag, 11.04.2011
Montag, 18.04.2011

jeweils von 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr auf dem Marktplatz Memmingen

ÖDP bittet um Unterstützung: Earth Hour am 27. März 2010

Der Kreisverband Memmingen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) beteiligt sich am 27. März 2010 an der so genannten Earth Hour (Erdenstunde).
Ziel der von der Umweltorganisation WWF ins Leben gerufenen Aktion ist es, um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde das Licht in Gebäuden zu löschen, um auf den weltweiten Energieverbrauch aufmerksam zu machen. Dazu die Kreisvorsitzende, Gabriela Schimmer-Göresz: "Für uns als ökologische Partei ist es ein wichtiges Anliegen, ein Zeichen gegen den Energiehunger und die Energieverschwendung der Industrienationen zu setzen. Deshalb unterstützen wir die Aktion des WWF." Die ÖDP  setzt darauf, dass sich auch die Stadt Memmingen an der Earth Hour beteiligt. Öffentliche Gebäude und Sehenswürdigkeiten könnten eine Stunde unbeleuchtet bleiben, um Vorbild für eine energiesparende Stadt zu sein. Schimmer-Göresz: "So kann Memmingen auch ein wenig Geld für die öffentliche Beleuchtung sparen und dieses Geld in Klimaschutzprojekte investieren." Bereits im vergangenen Jahr beteiligten sich an der Aktion weltweit 4000 Städte. Mehr Infos unter http://www.wwf.de/index.php?id=8177

Aktionen Landesverband

ÖDP für Tetra-Moratorium

Die Erfahrungen aus dem In- und Ausland haben gezeigt, dass der geplante digitale Behördenfunk (BOS) nicht einwandfrei funktioniert, die Kosten unverhältnismäßig hoch sind und mögliche gesundheitliche Risiken nicht geklärt sind. Darum unterstützt die ÖDP das Tetra-Moratorium der Diagnose Funk e.V..

Diagnose Funk


ÖDP gegen 3. Startbahn

Seit Jahren fordert die ÖDP in ihrem Programm konsequent Alternativen zum wachsenden Flugverkehr und der damit verbundenen Belästigung durch Fluglärm zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

Wir unterstützen deshalb die 
bayernweite Massenpetition

und das Bürgerbegehren in München

Weitere Informationen: Keine 3. Startbahn - Aktionsbündnis AufgeMUCkt!
und München gegen die 3. Startbahn

Position der ÖDP Bayern zur Lagerung von hochradioaktivem Atom-Müll

Die ÖDP Bayern hält alle erwogenen Endlager-Standorte für ungeeignet. Es gibt keine geologische Formation (weder Salzstöcke noch Granitgestein), die für 100.000 bis 1 Million Jahre sicher dicht bleibt. Der Ärmelkanal hat sich beispielsweise erst vor rund 8.300 Jahren geöffnet. Bei Salzstöcken besteht zudem die Gefahr des Wassereintritts. Bei Granitgestein kann die Abwärme der Spaltelemente bereits in einem Zeitraum von 200 Jahren zu Rissen im Gestein führen. Die hohen Anforderungen an eine Endlagerstätte können weltweit nicht erfüllt werden.  

Aus den Augen aus dem Sinn!
Alles, was vergraben wird, verschwindet aus dem menschlichen Bewusstsein, holt aber zukünftige Generationen unausweichlich wieder ein – mit allen fatalen Folgen. Die ÖDP Bayern favorisiert und fordert deshalb den Bau von sabotagesicheren Zwischenlagern mit höchstem Sicherheitsstandard an den AKW-Standorten, gegen Terrorangriffe und Flugzeugabstürze geschützt. Künftige Generationen hätten dann den Zugriff auf den Atommüll und könnten sichere Schutzmaßnahmen gegen den hochgiftigen Müll anwenden, falls neue Technologie dies ermöglichen.

Erhebliche Verbesserung!
Die derzeitigen ungesicherten Zwischenlager an den drei bayerischen Atomkraftstandorten (Gundremmingen, Grafenrheinfeld und Ohu) müssen unverzüglich rückgebaut und durch die neuen Hochsicherheitszwischenlager ersetzt werden. Diese Standorte wären auch für die Bevölkerung an den Atomkraftwerksstandorten eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem jetzigen Zustand. Die neuen Hochsicherheitslager ersparen zudem gefährliche Atomtransporte quer durch das Land.  

Atomrisiko 2013 beenden!
Solange es in Deutschland keinen kurzfristigen Atomausstieg gibt, kämpft die ÖDP gegen jeden „Endlagerstandort“, da ein Atommülllager mit der entsprechenden Kapazität die Voraussetzung für die jahrzehntelange Fortführung des Atomrisikos schafft. Die ÖDP Bayern fordert daher auch für die Hochsicherheitszwischenlager an den AKW-Standorten eine Größenbegrenzung. Sie dürfen nur so konzipiert sein, dass ihre Kapazität auf den Atommüll beschränkt ist, der unvermeidbar noch bis zum frühestmöglichen Atomausstieg im Jahr 2013 anfällt. Es ist unverantwortlich, noch bis zum Jahr 2022 zusätzlichen Atommüll zu produzieren.  

Die derzeit praktizierte, unnötig lange Lagerung der extrem strahlenden Spaltelemente in den Abklingbecken der Atomkraftwerke muss auf die notwendige Abklingzeit beschränkt werden. Fukushima hat gezeigt, dass auch von dieser Lagerung eine große Gefahr ausgeht. Deshalb müssen  Spaltelemente so bald wie möglich in Castoren umgepackt und in die neuen Hochsicherheitszwischenlager verbracht werden.  

Atommüll-Export ist unmoralisch!
Auch wenn wir in einem dicht besiedelten Land leben, müssen wir für den in deutschen Atomkraftwerken entstandenen Atommüll selbst die Verantwortung übernehmen und Lösungen finden. Eine „Verschiebung“ des Atommülls gegen Milliardenzahlungen – wohin auch immer – lehnt die ÖDP ab.  

Energiewende und neuer Lebensstil!
Neben Energieeffizienz und Erneuerbare Energien brauchen wir als dritte Säule für eine nachhaltige Energiewende eine neue Bewertung der Begriffe „Wachstum“ und „Wohlstand“ und in der Folge einen neuen Lebensstil, getragen von sozialer und ökologischer Verantwortung.  

Stand: 12-08-2011 

ÖDP für eine gentechnikfreie Landwirtschaft!

Wer sich über den Anbau von genmanipulierten Pflanzen informieren möchte und dazu die Internetseite des „Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz“ aufruft, der macht eine erfreuliche Entdeckung: Keine Einträge für Bayern! Das war in den letzten Jahren anders: Monsanto und Co versuchten einen Großangriff auf den Freistaat. Zunächst wurden  in Niederbayern, Oberbayern und Oberpfalz große Flächen für Genmais angemeldet, dann konzentrierten sich die Gen-Konzerne auf den Landkreis Kitzingen. Unser Widerstand konnte diese Pläne erfolgreich durchkreuzen. Wachsamkeit ist trotzdem geboten: Auf Europaebene herrscht ein gentechnikfreundlicher Geist und erst in dieser Woche hat die CSU angekündigt, auch in Bayern die Forschung weiter zu fördern.

Das Standortregister finden sie unter:

http://apps2.bvl.bund.de/stareg_web/showflaechen.do

Petition an den bayerischen Landtag

Eine bessere individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ist von größter Bedeutung. Schritt für Schritt soll das Konzept "Zweite Kraft in jeder Klasse" verwirklicht werden.Zunächst soll in den ersten Klassen der Grundschulen der regulären Lehrkraft eine "zweite Kraft" als Assistenz beigestellt, um den Beginn der Schulzeit für möglichst jedes Kind zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen.

Sie können die Petition herunterladen und per Post an die folgende Adresse schicken:

ödp Bayern
Postfach 2165
94011 Passau

Wir leiten die Unterschriftenlisten dann an den Landtag weiter.
Herzlichen Dank.

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Aktion: Keine AKW in Polen!

Bitten Sie unsere polnischen Nachbarn, auf Atomenergie zu verzichten und stattdessen den regenerativen Energien den Vorzug zu geben.

Jetzt eintragen!